Devisen: Euro behauptet sich leicht im Plus

Der Euro hat sich am Dienstag leicht im Plus behaupten können. Besser als erwartetes Verbrauchervertrauen in Frankreich und Anleiheauktionen in Spanien, Italien und den Niederlanden lieferten Unterstützung. Im Mittagshandel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3155 US-Dollar und damit geringfügig mehr als am Vortag. Am Morgen war sie zwischenzeitlich bis auf 1,3184 Dollar geklettert.

Nach den Hiobsbotschaften vom Wochenauftakt – am Montag hatten sich die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone überraschend eingetrübt – stellte sich die Lage am Devisenmarkt etwas freundlicher dar: In Frankreich hellte sich die Verbraucherstimmung im April unerwartet auf. Der entsprechende Insee-Indikator legte von 87 Punkten im Vormonat auf 88 Punkte zu. Es war bereits der zweite Anstieg in Folge.

Für weitere Erleichterung an den Finanzmärkten sorgten Anleiheauktionen in Spanien, Italien und den Niederlanden. Alle drei Staaten besorgten sich problemlos frische Milliarden an den Geld- und Anleihemärkten. Zwar zogen die Refinanzierungsbedingungen teilweise deutlich an, doch Investoren bewerteten laut Händlern positiv, dass die Nachfrage nicht zu wünschen übrig ließ./hbr/bgf

AXC0151 2012-04-24/13:09

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Wall Street mit Abgaben erwartet – Konjunktursorgen belasten

NEW YORK (Dow Jones)–Stagnation dürfte zu Wochenbeginn an Wall Street herrschen. Chinas Handelsbilanz ist im Februar auf ein Soll von 31,5 Milliarden Dollar eingebrochen. “Das hat erneut die Befürchtung geschürt, dass sich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt abschwächen könnte”, heißt es von den Analysten von Barchart.com. Im Januar erwirtschaftete die Volksrepublik noch einen Überschuss von 27,3 Milliarden Dollar.

An Europas Börsen haben die schlechten Nachrichten aus China die Aktien überwiegend nachgeben lassen. Der schwache Export ist die letzte Nachricht einer Welle enttäuschender Wirtschaftsdaten aus China. Laut Ökonomen dürfte deshalb die Wahrscheinlichkeit steigen, dass die chinesische Zentralbank und andere Entscheider eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik in Betracht ziehen werden.

Die Terminkontrakte auf große US-Aktienindizes geben leicht nach. Die Futures auf den S&P-500 und den Nasdaq-100 verlieren jeweils 0,3 Prozent. “Den Aktienmärkten scheint fürs Erste die Puste auszugehen”, sagt der Händler. Er rechnet mit einem “eher unspektakulären Börsenmonat März” und damit, dass der S&P-500-Index kurzfristig auf 1.340 bis 1.330 Punkte nachgibt.

Auch die Preise für Rohöl und Benzin geben im frühen Handel nach. Hier dürfte sich die schwache Nachfrage nach Exportgütern aus China negativ bemerkbar machen. Kursbewegende Konjunkturdaten stehen nicht zur Veröffentlichung an.

Die Aktien von Oracle fallen an der Computerbörse Nasdaq um 1,5 Prozent. Die Analysten des Brokers Jefferies haben die Titel auf “Halten” von “Kaufen” abgestuft. Der Software-Entwickler stehe vor Wachstumsproblemen im Kerngeschäft, begründen die Analysten ihren Schritt.

Aktien des Pharmakonzerns Anthera Pharmaceuticals brechen um 53 Prozent ein. Das Unternehmen hat am Freitagabend eine klinische Studie zu einem Herzinfarkt-Präparat abgebrochen. Ein Kontrollgremium hat dem Medikament eine ausreichende Wirksamkeit abgesprochen.

Papiere von Michael Kors fallen um knapp 4 Prozent zurück. Der Hersteller von hochpreisigen Uhren, Schmuck, Schuhen und Handtaschen hat mitgeteilt, dass sich Aktionäre von insgesamt 25 Millionen Kors-Aktien trennen wollen. Dazu zählen auch Manager des Luxusgüter-Produzenten.

Am Freitag erhöhte sich der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) um 0,1 Prozent bzw 14 Punkte auf 12.922, nachdem er im Tageshoch schon bis auf 12.969 Punkte gestiegen war. Der S&P-500 legte um 0,4 Prozent bzw 5 Punkte auf 1.371 zu. Der Nasdaq-Composite schloss mit einem Aufschlag von 0,6 Prozent bzw 18 Punkten bei 2.988.
DJG/DJN/bek/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 12, 2012 08:58 ET (12:58 GMT)

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EANS-Adhoc: – Trotz Budgetknappheit der Kommunen moderater Rückgang bei Umsatz und Ergebnis – Auftragseingang um 66 % gesteigert – historischer Rekord – Basisauslastung bis 2014 gesichert

Auf Basis vorläufiger Zahlen reduzierte sich der Konzernumsatz in 2011 auf 541 Mio Euro (2010: 595,7 Mio Euro) und liegt trotz der erheblichen Folgewirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise – insbesondere in den USA und Westeuropa – um nur 9 % hinter dem Vorjahr zurück. Die unterjährigen Umsatzverschiebungen des ersten Halbjahres – vor allem begründet in verzögerten Fahrgestelllieferungen und in der Anlaufphase des neuen Kommunalfahrzeuges AT – konnten im Verlauf des Jahres nicht zur Gänze aufgeholt werden. Dazu kommen Lieferverschiebungen von internationalen Exportaufträgen, die nunmehr im laufenden Jahr ausgeliefert und umsatzwirksam werden.

2011e Vdg. in % 2010 2009 Umsatzerlöse Mio Euro 541,0 -9 % 595,7 541,8 EBIT Mio Euro 41,4 -17 % 49,7 29,4 EBT Mio Euro 40,3 -18 % 49,1 26,4 Mitarbeiterstand 31.12. 2.123 +4 % 2.046 1.946 Auftragseingang Mio Euro 826,8 +66 % 496,9 575,9 Auftragsbestand Mio Euro 682,3 +73 % 394,5 487,2

Obgleich das Rekordergebnis des Vorjahres mit einem EBIT von 41,4 Mio Euro (2010: 49,7 Mio Euro) nicht erreicht werden konnte, lag die EBIT-Marge mit 7,7 % weiterhin auf hohem Niveau. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahresergebnis durch die Auflösung der Rückstellung für das deutsche Kartellverfahren im Ausmaß von 3,5 Mio Euro verbessert wurde.

Auch fielen durch den Produktionsanlauf des neuen AT Aufwendungen für die Adaptierung von Betriebseinrichtungen sowie Initialkosten an, die das EBIT einmalig belastet haben. Wie schon in den Vorjahren haben das Exportgeschäft der Rosenbauer International AG sowie die US-Gesellschaften am meisten zum Ergebnis beigetragen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug in der Berichtsperiode 40,3 Mio Euro (2010: 49,1 Mio Euro).

Im abgelaufenen Jahr verzeichnete der Rosenbauer Konzern einen Auftragseingang von 826,8 Mio Euro (2010: 496,9 Mio Euro). Das sind 66 % mehr als im Vorjahr, wobei der Hauptteil der Erhöhung auf den größten Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte aus Saudi-Arabien zurückzuführen ist. Der Auftragsbestand zum 31.12.2011 entspricht mit 682,3 Mio Euro (31.12.2010: 394,5 Mio Euro) dem höchsten jemals erreichten Wert und sichert eine Basisauslastung der Produktionskapazitäten bis ins Jahr 2014.

Investitionen und Kapazitäten Die mittelfristige Unternehmensstrategie des Rosenbauer Konzerns sieht bis 2015 im Fahrzeug-, Ausrüstungs- und Servicebereich ein weiteres organisches Wachstum vor. Dazu kommen Großaufträge, die zusätzlich Fertigungskapazitäten erfordern. Zur termingerechten Erfüllung des hohen Auftragsbestandes zum Jahresende wurde eine Reihe kapazitätserweiternder Maßnahmen getroffen bzw. sind diese auch für das Jahr 2012 geplant. Dazu gehören Investitionen in das Projektmanagement sowie die Ausweitung des Schichtbetriebes, der Ausbau des internationalen Servicecenters am Standort Leonding, die Erweiterung der Logistikflächen am Standort Neidling sowie die Anmietung einer zusätzlichen Fertigungsstätte in Wyoming, Minnesota.

Die hohe Auftragsstückzahl an Löschfahrzeugen in den nächsten beiden Jahren erfordert zusätzliche Montageflächen, die über die Anmietung einer in der Nähe des Standortes Leonding gelegenen Fertigungshalle geschaffen werden. Der damit zusammenhängende zusätzliche Personalbedarf wird über eigenes und über Leasingpersonal abgedeckt. Dadurch wird das Investitionsvolumen des Konzerns deutlich über dem Wert der Vorjahre liegen und ist vor allem vom weiteren Kapazitätsausbau an den Standorten in Österreich geprägt.

Die angeführten Zahlen beruhen auf einer Vorschaurechnung nach IFRS. Die endgültigen Zahlen des Jahres 2011 werden am 20. April 2012 veröffentlicht.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung

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Troika will Griechenland-Paket um 15 Milliarden Euro aufstocken

ATHEN (Dow Jones)–Die Troika hat der griechischen Regierung vorgeschlagen, das geplante, aber noch nicht freigegebene Rettungspaket um 15 Milliarden Euro aufzustocken, damit das südosteuropäische Land in den nächsten drei Jahren ausreichend finanziert ist. Entsprechend hat sich der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos am Wochenende gegenüber seinen Parteivertretern geäußert. Venizelos führt die Verhandlungen mit den internationalen Gläubigern.

Die Troika der griechischen Geldgeber – Europäische Union, Europäische Zentralbank und Internationaler Währungsfonds – fürchten nach seinen Worten, dass die bisher vereinbarten zusätzlichen Hilfen im Volumen von 130 Milliarden Euro nicht ausreichen werden.

Der griechische Ministerpräsident Lucas Papademos und die Vorsitzenden der beiden großen Parteien haben die Parlamentarier vor den entscheidenden Abstimmung am späten Sonntagabend zur Unterstützung des Sparpakets gedrängt. In einer dramatischen Fernsehansprache warnte Papademos vor den schwerwiegenden Folgen einer Ablehnung. Ein ungeordneter Staatsbankrott werde möglicherweise zu einem Ausstieg aus der Eurozone führen.

Damit dürfte es zu einem nicht mehr kontrollierbaren Wirtschaftschaos und heftigen sozialen Unruhen kommen. Bedroht seien bei einem Nein des Parlaments auch die Spareinlagen der Bevölkerung. Der Staat wäre zudem nicht mehr in der Lage, Gehälter und Renten und den Betrieb von Krankenhäusern und Schulen sicherzustellen, mahnte Papademos.

Venizelos sagte den Abgeordneten der sozialistischen Pasok-Partei, “die Länder der Eurozone fürchten, dass sie ihre jeweiligen Parlamente bitten müssen, noch mehr Geld für Griechenland bereitzustellen.” Die Troika wolle deshalb 15 Milliarden auf das Rettungspaket drauflegen. Vorrangig sei jetzt aber, dass Griechenland die im Oktober zugesagten 130 Milliarden Euro bekomme.

Um das zweite Rettungspaket ausgezahlt zu bekommen, muss die Regierung in Athen am Sonntag voraussichtlich ab 23.00 Uhr weitere schmerzhafte Sparmaßnahmen beschließen. Die Geber erwarten außerdem, dass die Übergangsregierung sowie alle maßgeblichen politischen Führer sich schriftlich zur Umsetzung dieser Maßnahmen verpflichten. Sie fürchten, dass ansonsten Teile der vereinbarten Reformmaßnahmen nicht umgesetzt werden – so wie das nach dem ersten Rettungspaket der Fall war.

Venizelos sagte, ihm seien die Maßnahmen von den Gläubigern quasi “mit vorgehaltener Pistole” diktiert worden. Die Reformmaßnahmen zu akzeptieren und die Bankschulden zu restrukturieren, sei die Voraussetzung für einen freiwilligen Forderungsverzicht. Man dürfe sich nicht täuschen, es gehe dabei um eine geordnete Insolvenz innerhalb der Eurozone, sagte Venizelos den Pasok-Abgeordneten. Die Alternative der ungeordneten Staatspleite ohne Troika hätte weit gravierendere Folgen für Griechenland.

Sozialistenführer Giorgios Papandreou rief die Abgeordneten der Pasok direkt dazu auf, die schmerzhaften Sparmaßnahmen mitzutragen. In einer Rede sagte Papandreou, der bis zum November griechischer Regierungschef war, das Land sei nur noch einen Schritt von weiteren Hilfen entfernt. Diesen schweren Schritt nicht zu tun, werde das Land in die Zahlungsunfähigkeit führen und in das Chaos stürzen.

“Es ist jetzt der Moment für uns alle Verantwortung für das Land zu zeigen”, sagte Papandreou. “Wir sprechen von den großen Veränderungen, die nötig sind, damit Griechenland die Wurzeln der Krise angehen kann.”

Auch der Vorsitzende der konservativen Nea Dimokratia, Antonis Samaras, nahm die Abgeordneten seiner Partei in die Pflicht, unterstrich zugleich aber seine Forderung nach Neuwahlen. Diese seien entscheidend für eine Stabilisierung der rezessiven griechischen Wirtschaft und ein Ventil für die wachsende Wut der Menschen gegen die Sanierungsschritte. Andernfalls drohe eine “soziale Explosion”. Der Wahltermin könnte unmittelbar nach der Umschuldung sein, die nach dem bisherigen Zeitplan Anfang März abgeschlossen sein sollte.

Die Übergangsregierung unter Ministerpräsident Lucas Papademos steht wegen der geforderten brutalen Sparmaßnahmen zunehmend unter Feuer. Am Freitag zog sich der Juniorpartner in der Regierung, die rechtspopulistische LAOS-Partei aus der Verantwortung zurück und erklärte, die Abgeordneten würden gegen das Sparpaket votieren.

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Aktien Frankfurt Ausblick: Fester – Apple verdrängt Griechenland-Nervosität

Gestützt auf positive Vorgaben wird der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch fester erwartet. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand rund eine Stunde vor Handelsstart bei 6.446 Punkten um 0,42 Prozent über dem Xetra-Daxschluss vom Vortag. In den vergangenen anderthalb Wochen hat der deutsche Leitindex bereits in der Spitze mehr als fünf Prozent zugelegt und bei 6.467 Punkten ein neues Hoch seit August markiert.

Vor dem am Morgen mit Spannung erwarteten ifo-Geschäftsklimaindex für Januar treibt laut Händlern die gute Vorgabe aus Asien nach den “sensationellen Zahlen” von Apple nach Börsenschluss in den USA die Aktienmärkte an. Die Ergebnisse von Apple am Vorabend schienen das schwindende Vertrauen in einen erfolgreichen griechischen Schuldenschnitt zu überlagern, kommentierte Stratege Stan Shamu von IG Markets. Der Future auf den Dow Jones Industrial gewann 0,25 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vortag. Von Konjunkturseite erwarten die Anleger den ifo-Geschäftsklimaindex und am Abend dann neben weiteren Konjunkturdaten aus den USA vor allem den Zinsentscheid der Fed.

SAP UND BEIERSDORF MIT BERICHTEN IM BLICK

Unternehmensseitig stehen aus dem Dax Beiersdorf und SAP im Fokus. Europas größter Softwarehersteller legte bereits endgültige Zahlen vor und konnte mit seinem “etwas besser als erwarteten Ausblick” seine Aktien bei Lang & Schwarz (L&S) um mehr als ein Prozent nach oben treiben. SAP sieht sich nach einem starkem Jahr 2011 weiter auf Wachstumskurs. “Damit sind wir auf dem besten Weg, bis 2015 unser Umsatzziel von 20 Milliarden Euro zu übertreffen und eine operative Marge von 35 Prozent zu erreichen”, sagte SAP-Finanzvorstand Werner Brandt.

Aktien von Beiersdorf legten vorbörslich etwa ein dreiviertel Prozent zu nach der Vorlage von Jahreszahlen des Kosmetikkonzerns. Das Ergebnis EBIT liege etwas über den Prognosen, sagte ein Händler. Das Nettoergebnis liege indes etwas unter den Prognosen und damit ergebe sich ein “gemischtes Bild”./fat/ag

ISIN DE0008469008 DE0008467416 DE0007203275

AXC0041 2012-01-25/08:27

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XETRA-FRÜH/Erholung nach dem Ausverkauf – Italien im Blick

FRANKFURT (Dow Jones)–Nach dem unerwartet kräftigen Rücksetzer zur Wochenmitte dürften die Notierungen am deutschen Aktienmarkt mit leichten Gewinnen in den Donnerstag starten. “Die Verluste am Vortag waren wegen der dünnen Liquidität stark überzeichnet gewesen”, sagt ein Händler. Bis 8.12 Uhr zeichnet sich eine Eröffnung im DAX bei 5.804 Punkten ab nach einem Schluss von 5.771. Auch der Euro kann sich von den jüngsten Tiefständen erholen und notiert wieder über der Marke von 1,29 USD.

“Dessen ungeachtet gibt es derzeit aufgrund der weiter schwelenden Staatsschuldenkrise im Euroraum und der sich für das Gemeinsame Währungsgebiet abzeichnenden Rezession aber keinen Grund, längerfristig in riskante Vermögenswerte wie Aktien zu investieren”, so der Marktteilnehmer. Die Blicke der Börsianer sind bereits am Morgen Richtung Rom gerichtet, wo das unter der Last seiner Verbindlichkeiten ächzende Italien am Vormittag bis zu 8,5 Mrd EUR an Staatsanleihen mit Laufzeiten bis 2022 unter die Anleger bringen will.

Am Mittwoch hatte das Land kürzer laufende Schuldtitel versteigert und dabei seine Refinanzierungskosten gegenüber der vorangegangenen Auktion deutlich verringert. “Der eigentliche Stimmungstest steht aber erst heute mit den längeren Laufzeiten an”, erklärt der Händler in der Nähe der MHG Jena. Allerdings seien die Voraussetzungen für eine gute Aufnahme gegeben, da die Europäische Zentralbank den Markt über ihren Dreijahrestender mit Liquidität geflutet habe.

Aus den USA steht am Nachmittag dann der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe der Region Chicago auf dem Programm. Volkswirte erwarten für Dezember einen Rückgang auf 61,0 von 62,6 Punkten im Vormonat. Manchen Ökonomen gilt der Indikator als guter Vorläufer des für den 3. Januar erwarteten landesweiten ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe der größten Volkswirtschaft der Welt. Andere Analysten sprechen ihm diese Eigenschaft wegen der von der Automobilindustrie geprägten Region Chicago allerdings ab.

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Hugo Boss: Weihnachten als Erfolgsmodell

Das Weihnachtsgeschäft 2011 bringe keine bösen Überraschungen, sagte Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs vergangenen Mittwochabend im Club der Münchner Wirtschaftspresse. Preisnachlässe seien tabu gewesen. Diese gebe es nur im Sommer- und Winterschlussverkauf, nicht aber vor Weihnachten. Viele Konjunkturprognosen für 2012 seien zudem mit Vorsicht zu genießen, sagte Lahrs. Er rechne nicht mit einem Rückfall in die Rezession. “Es gibt zwar eine Verunsicherung.” Die Konsumenten hätten sich aber mittlerweile an die Schuldenkrise gewöhnt und könnten damit leben. Beispiel Spanien: Dies sei ein schwieriger Markt, für Hugo Boss laufe es dort aber gut. Das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Metzingen geht deswegen auch optimistisch in das neue Jahr, wie Lahrs ergänzte. Die zuletzt angehobene Prognose bis 2015 – den Aktionären wird nun ein Umsatz von drei Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 750 Millionen in Aussicht gestellt – beinhalte auch für 2012 Wachstumsraten.

Hugo Boss will seine Investitionen nächstes Jahr ausbauen. Es würden mehr als 70 Millionen Euro ausgegeben, vor allem für die Modernisierung der Logistik, den Ausbau der Zentrale und eigene Stores. Mittelfristig sollen 70 Prozent der Einnahmen aus den eigenen Läden kommen. Noch stammt jeweils die Hälfte aus eigenen Stores und dem Großhandel. Die Schwaben wollen zudem den Online-Verkauf ausbauen. Es würden erst drei Prozent über diesen Kanal abgesetzt, 2015 sollen es fünf Prozent sein. Internet-Verkäufe sollen 2012 in China möglich werden, 2013 dann in Russland.

Optimistische Anleger, die auf Hugo Boss setzen, können Capped Bonus-Zertifikate mit Bonuschance erwerben. Dazu bieten sich Discountzertifikate für jene Anleger an, die mit Abschlag auf den Aktienkurs und defensiver dabei sein wollen. Beim Erwerb eines Zertifikats sollten Anleger unbedingt auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten achten

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Finanzexperten überraschend optimistisch, DAX steigt: Allianz, Commerzbank, Deutsche Bank, E.on, MLP und ZEW-Konjunkturbarometer im Fokus

Nach dem missglückten Wochenauftakt kann der deutsche Aktienmarkt am Dienstag wieder etwas Boden gutmachen. Gegen Mittag notiert der DAX rund ein Prozent fester bei 5.843 Punkten. Rückenwind kam dabei vom ZEW-Index, der für den Monat September überraschend nach oben geklettert ist (siehe unten). Im Blickpunkt bleibt die Euro-Krise. Viele Investoren hegen nach dem Euro-Gipfel Zweifel an der möglichen Umsetzung der Beschlüsse. Darüber hinaus hat nach der Ratingagentur Moody’s nun auch Fitch angekündigt, Europa unter Beobachtung zu lassen und zudem die Gipfelergebnisse kritisiert. Demnach dürfte die Schuldenkrise auch 2012 Thema bleiben, da der vergangene Gipfel keinen Durchbruch gebracht hätte. Am Nachmittag richtet sich der Fokus auf US-Notenbankchef Ben Bernanke, der sich zur wirtschaftlichen Lage äußert.

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Öl – wenig Spielraum für extreme Bewegungen

Auf- und Abwärtspotenzial scheinen beim Ölpreis begrenzt zu sein. Einige Argumente legen eine Seitwärtsbewegung nahe. Anleger könnten dies durch eine entsprechende Produktwahl berücksichtigen.

Trotz vielfacher Konjunktursorgen konnten sich die Ölpreise in den zurückliegenden Monaten erstaunlich gut halten. Von den Hochs – die Ölsorte Brent notierte im April über 126 US-Dollar – ging es zwar über die Sommermonate etwas zurück, doch im Vergleich zu der Korrektur am Aktienmarkt fallen die Verluste relativ moderat aus. Unter dem Strich hat der DAX doppelt so viel verloren wie Brent seit dem Ölpreishoch am 11. April.

Für die relative Outperformance gibt es mehrere Gründe. So steigt zum Beispiel die Nachfrage nach Öl aus den Emerging Markets, vor allem aus dem asiatischen Raum, stetig an. In China zum Beispiel hat die Nachfrage nach Ölprodukten im August im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent auf 19,4 Millionen Tonnen angezogen, so die letzten Zahlen der National Development and Reform Commission. Die Nachfrage nach Ölprodukten im Zeitraum Januar 2011 bis einschließlich August 2011 ist im Vergleich zum Vorjahr sogar um 6,1 Prozent gestiegen. Ein weiterer Grund für den relativ hohen Ölpreis dürften spekulative Anlagen in Rohstoffe sein. Anleger schichten Geld in Rohstoffe um, weil sie etwa eine Inflation befürchten.

Andererseits gibt es auch negative Entwicklungen. So hat die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ihre Prognose für den durchschnittlichen täglichen Ölverbrauch für 2011 um 150.000 Barrel reduziert. Für das kommende Jahr wurde die Prognose um weitere 40.000 Barrel zurückgenommen.

Wie MÄRKTE & ZERTIFIKATE bereits in der zurückliegenden Ausgabe geschrieben hat, scheint das aktuelle Aufwärtspotenzial bei Öl begrenzt, die konjunkturellen Aussichten in den westlichen Industriestaaten sind einfach zu ungewiss. Andererseits macht es auch keinen Sinn, auf eine extreme Korrektur zu spekulieren, da sich die Nachfrage aus den Emerging Markets robust entwickelt. In dieser Situation bietet sich ein vorsichtiges Engagement an, das auch dann Früchte tragen kann, wenn sich der Ölpreis innerhalb einer gewissen Spanne seitwärts entwickelt. Die RBS hat unter anderem zwei Zertifikate emittiert, die diesem Umstand Rechnung tragen.
Name WKN Emissionstag Fälligkeit Discount/
Kupon Geld-
kurs Brief-
kurs
RBS Brent Crude Oil Uncapped Discount Zertifikat AA3M7M 24.08.2011 23.11.2015 4,00%** 63,72 EUR 64,24 EUR
RBS Brent Crude Oil Kupon Zertifikat AA3M10 24.08.2011 23.11.2015 1,00% p.a.** 72,45 EUR 73,04 EUR

Stand: 25.11.2011; *Preis des Basiswerts am 21.10.2011 = 92,20 USD; **bezogen auf den Stand des Basiswerts am Ausgabetag

Weitere Informationen finden Sie unter: www.rbs.de/markets.

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Niederlassung Deutschland
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Tel: 069 26 900 900 markets.de@rbs.com
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Aktien New York Ausblick: Verluste – Schuldenstreit spitzt sich zu

ie Zuspitzung im US-Schuldenstreit dürfte am Montag die Kurse an der Wall Street belasten. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial lag rund eine dreiviertel Stunde vor dem Auftakt mit 1,24 Prozent im Minus. Am Freitag hatte der Index noch moderat zugelegt. Der Future auf den Nasdaq 100 sank zuletzt um 0,96 Prozent.

Im Kampf gegen die wachsenden Staatsschulden finden die US-Parteien vor der Präsidentenwahl offensichtlich keine gemeinsame Linie mehr. Kurz vor Ablauf einer selbst gesetzten Frist für die Vorlage konkreter Schritte zur Defizitreduzierung am Montag zeigte sich das eigens eingesetzte überparteiliche Gremium tief gespalten. Ohne Einigung treten automatisch ab 2013 Einsparungen in künftigen Budgets in Kraft, große Brocken davon im Verteidigungs- und Sozialetat. Das wollten beide Parteien eigentlich vermeiden.

Zudem sorgten sich die Anleger Händlern zufolge um das Wachstum in Asien, nachdem die japanischen Exporte im Oktober unerwartet stark gesunken waren. Ferner hatte Singapur seine Prognose für das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr gesenkt. Vor diesem Hintergrund könnten an der Wall Street wie zuvor auch schon in Europa Rohstoffaktien unter Druck geraten. So fielen im vorbörslichen US-Handel bereits die Titel des Aluminiumherstellers Alcoa um mehr als zwei Prozent. Die Anteilsscheine von Chevron sanken angesichts sinkender Ölpreise um knapp zwei Prozent.

Abwärts gehen dürfte es auch für die ebenfalls sehr konjunktursensiblen Finanzwerte. Wegen der trüben Wachstumsaussichten und der immer noch schwelenden Schuldenkrise in Europa notierten die Aktien der Citigroup , der Bank of America und von JPMorgan vorbörslich im Minus.

Trotz der Konjunktursorgen dreht sich aber das Übernahmekarussell weiter. So kletterten im vorbörslichen Handel die Titel von Transatlantic Holdings um fast fünf Prozent nach oben. Der Sach- und Unfallversicherer Alleghany will den Rückversicherer übernehmen. Nach einem Kaufangebot des Biopharmaunternehmens Gilead für die Firma Pharmasset schnellten deren Aktien gar vorbörslich um fast 90 Prozent nach oben.

Der Autozulieferer Delphi möchte derweil nach einer umfassenden Sanierung vor allem sein Geschäft mit Antriebstechnik und Elektronik in Asien ausbauen. Wachsen will der erst jüngst wieder an die Börse zurückgekehrte Konzern auch über Zukäufe./la/he

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